Der Lakeland Terrierwurde von den Farmern des Lake Disticts in Nordengland überwiegend zur Fuchsjagd gehalten. Die Rassse ist das Zuchtprodukt aus "Old English black and tan Terrier", Bedlington- und Border Terrier. Als Ergebnis erhielt man diesen kleinen unempfindlichen und furchtlosen Hund. Zunächst wurde er unter verschiedenen Namen bekannt, ab 1912 wurd er einheitlich "Lakeland Terrier" genannt. Vom English Kennel Club wurde der Lakeland erst 1928 anerkannt.In den Zuchtbüchern des Klub für Terrier e. V. fand ich die erste Eintragung im Band 44, Jahrgang 1953 "Dainty, Dinah" mit der ZbNr 5, bis heute sind über 2500 Eintragungen erfolgt. Obwohl der Lakeland äußerlich Ähnlichkeit mit dem Welsh Terrier hat, ist eine Verwechselung auf Grund von stark unterschiedlichen Rassemerkmalen kaum möglich. Der Lakeland ist mit seiner max. Schulterhöhe von 37 cm deutlich kleiner. Sein Fell weist ebenfalls eindeutige Unterschiede zum Welsh auf. Der Lakeland darf einfarbig rot, rot-meliert, schwarz-lohfarben, blau, schwarz oder weizenfarbig sein. Sein Haarkleid, es besteht aus kurzer, dichter Unterwolle und drahtigem Deckhaar, bedarf regelmäßiger Pflege. Es muß gekämmt, gebürstet und mehrmals jährlich getrimmt (gezupft) werden damit sein Rassetypisches Aussehen erhalten bleibt. Der Lakie ist fröhlich und verspielt, sehr unternehmungslustig und ausdauernd. Alleine im Haus bellt er niemals aus Langeweile. Er ist ein guter und aufmerksamer Wächter. Wer sich einen Lakie zum Familienmitglied nimmt, sollte wissen, daß dieser kleine Dickkopf mit konsequenter Hand liebevoll erzogen werden muß. Der wackere Lakeland ist eine besonders liebenswerte Rasse und es ist verwunderlich, daß er in unserem Straßenbild nur selten zu sehen ist. |