Der Norfolk Terrierwird noch immer gleichzeitig mit dem Norwich Terrier genannt. Beide Rassen haben den gleichen Ursprung.Die keinen Hunde waren lange vor der planmäßigen Zucht als gute Nagetierjäger bekannt. Sie stammen aus dem Getreideanbaugebiet, wo Mäuse, Ratten und sonstige Schädlinge ein ernsthaftes Problem war. Man hielt sich zur Schädlingsbekämpfung kleine, rote Hunde. Diese hatten als Ratten- und Mäusejäger einen guten Ruf verschafft. Durch gezielte Zucht wurde es erreicht, einen einheitlichen Typ zu erhalten, und die Hunde wurden 1932 vom Kennel Club als eigenständige Rasse anerkannt. Es waren beide Ohrhaltungen (Hängeohr und Stehohr) erlaubt, und für die Verpaarung von Hunden unterschiedlicher Ohrstellung gab es seinerzeit keine Einschränkung. Mit dem Stichtag 1.1.1965 wurden hängeohrige und stehohrige Hunde als getrennte Rassen anerkannt. Der Norfolk ist die hängeohrige Varinte. Mit seiner Göße von ca. 25 cm gehört der Norfolk zu den keinsten Terriern. Es sind kleine, kompakte Hunde mit stakem Knochenbau, die sich mutig und selbstbewußt zeigen. Dank ihres liebenswerten Wesens, sie sind nicht streitsüchtig, können sie auch im großen Rudel gehalten werden. Der Norfolk ist kinderlieb, pfiffig und wachsam. Er ist leicht erziehbar und jederzeit zu den verschiedensten Unternehmungen bereit. Sein doppeltes Haarkleid, mit kurzer, weicher Unterwolle und drahtigem Deckhaar, schützt ihn vor Nässe und Kälte. Die Fellfarbe ist Rot mit vielen Schattierungen, Schwarz mit Loh, Grizzle oder Weizen. Sein Haar muß regelmäßig gebürstet und gekämmt werden, gelegentlich zupft man ihm abgestorbenes Deckhaar aus. |