Der West Highland White Terrier

ist ein naher Verwandter des Scottish Terrier. Auch er stammt aus dem schottischen Hochland und den Hebriden. Der Westie unterscheidet sich vom Scotch vor allem durch kürzeren, leicht gewölbten Kopf mit einem kleinen Stirnabsatz und durch sein reinweißes Haarkleid. Ursprünglich hieß er einmal "Weißer schottischer Terrier", wurde aber in "West Highland White Terrier" umbenannt.
Der Schriftsteller Holland Buckley trug als Züchter zum Zustandekommen dieser Rasse wesentlich bei.
Vom englischen Kennelclub wurde der Westie 1907 anerkannt und seit 1910 wird die Rasse im deutschen Terrierzuchtbuch geführt.
Um die Jahrhundertwende waren in Deutschland schon Vertreter seiner Rasse anzutreffen. Bis etwa 1975 wurden nur wenige Exemplare gezüchtet. Von da an ging es bergauf, die Popularität stieg schlagartig an.
Am Westie schätzt man besonders seine Anhänglichkeit, seine Selbstsicherheit, seine gute Eigenschaft als Wachhund und seinen fröhlichen Charakter. Darüber hinaus ist der Westie ein äußerst aparter Hund, der von den Damen bevorzugt wird.
Der Westie hat reinweßes Haar mit dichter Unterwolle. Er benötigt viel sachkundige Haarpflege. Etwa alle 8 Wochen muß er fachgerecht getrimmt werden, tägliches Kämmen und Bürsten ist erforderlich.
Seine Schulterhöhe beträgt ca. 28 cm und das Gewicht des Rüden sollte 8-9 Kg nicht übersteigen.