Brasilianischer TerrierDie Vorfahren des brasilianischen Terriers stammen nicht aus Brasilien. Um 1900 studierten viele junge Brasilianer an europäischen Universitäten, hauptsächlich in Frankreich und in England. Oft kehrten diese jungen Leute verheiratet nach Hause zurück und ihre Frauen brachten verschiedentlich einen kleinen terrierartigen Hund mit. Der kleine Hund gewöhnte sich an das Leben auf dem Lande und vermischte sich dort mit einheimischen Rüden und Hündinnen. So entstand ein verschieden aussehender Hund, dessen Phänotyp sich in wenigen Generationen festlegte.Der Brasilianer braucht die enge Bindung zu seiner Familie und liebt "seine" Kinder. Er ist wachsam, sehr lebhaft und dennoch sehr anschmiegsam. Er versteht es, sie durch seine Schläue und Einfallsreichtum beim Spielen u.a. auch als Alleinunterhalter in seinen Bann zu ziehen. Langeweile hat man mit ihm nicht!. Eine liebevolle konsequente Erziehung sollte dabei nicht vergessen werden. Er liebt es, in Körbchen oder Höhlen eingekuschelt zu liegen und zu schlafen. In den Wintermonaten läuft er jedem Sonnenstrahl in der Wohnung hinterher. Ausgedehnte Spaziergänge liebt er so wie fast jeder Hund. Sie sollten seinem Temperament angepasst sein. Er ist ein angenehmer, gelehriger Begleiter, speziell für Agility und jede Art von Hundespielen. Da das Haarkleid kurz ist, bedarf er so gut wie keiner Fellpflege. Der Körper ist harmonisch, nicht zu schwer, quadratisch mit gerundeten Außenlinien. Gegen die Kruppe zu leicht abfallend mit tief angesetzter Rute. Die Bewegung ist elegant und frei mit kurzen und raschen Schritten. Die Widerristhöhe für Rüden beträgt 35 bis 40 cm, für Hündinnen 33 bis 38 cm, Gewicht: maximal 10 kg. |